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Die Konzerte

 
Öffentliche Proben

1
KONZERTKUNST VOM FEINSTEN
Konzert für den Festsaal ausverkauft.
Für den Schlossinnenhof Karten zum normalen Preis (25/15 Euro) an der Abendkasse erhältlich.
Open-air-hotline 02182 - 824212 am 20. August ab 14.00 Uhr geschaltet.

2
THE SOUND OF LOVE

3
CROSS OVER LATEINAMERIKA
Karten an der Abendkasse ab 19.30 Uhr erhältlich.

4
HIMMEL & APOKALYPSE - MOZART TRIFFT MESSIAEN
Karten an der Abendkasse ab 19.30 Uhr erhältlich. Vorreservierung möglich unter
Tel.: 02131-9281000

5
SPANISCH-ARGENTINISCHES ABSCHLUSSKONZERT
Ausverkauft!
Auch keine Schönwetterkarten mehr erhältlich.

Durch Anklicken der Fotos finden Sie ausführliche Informationen zu den Künstlern

4

Samstag, 5. September 2009, 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: Langen Foundation

HIMMEL & APOKALYPSE - MOZART TRIFFT MESSIAEN

RALPH MANNO - KLARINETTE
ERIK SCHUMANN - VIOLINE
GUIDO SCHIEFEN - VIOLONCELLO
ALFREDO PERL - KLAVIER

Wolfgang Amadeus Mozart
Quartett Es-Dur für Klarinette Violine, Violoncello und Klavier KV 452
(Bearbeitung Dirk Lötfering)

Olivier Messiaen
Quartett auf das Ende der Zeiten für Violine, Violoncello, Klarinette und Klavier


Im Jahr 1784 war Mozart ein vielbeschäftigter Virtuose, allein in Wien gab er innerhalb von 46 Tagen 23 Konzerte. Trotzdem blieb ihm noch genügend Zeit eines seiner eindrucksvollsten Kammermusikwerke zu komponieren - das Quintett KV 452. Begeistert schrieb er in einem Brief an seinen Vater, "…ich halte es für das beste, was ich noch in meinem Leben geschrieben habe." Das Quintett in der außergewöhnlichen Besetzung für Klavier, Oboe, Flöte, Klarinette und Fagott wurde sehr schnell für den "Hausgebrauch" für andere Besetzungen bearbeitet u. a. für ein Klavierquartett mit Streichern. Die Besetzung mit Klavier, Violine, Violoncello und Klarinette verbindet auf sehr schlüssige Weise beide Besetzungsformen.

Mozart und Messiaen in einem Konzert zu kombinieren, bedeutet immer die Kontraste zu betonen. Das "Quartett auf das Ende der Zeiten" ist das einzige Kammermusikwerk, das Olivier Messiaen geschrieben hat. Ein eigenwilliges und erschütterndes Werk, entstanden in einem Europa der Apokalypse. Kaum eine andere Komposition hat die Entwicklung der Musik des 20. Jahrhunderts mehr beeinflusst. Die Uraufführung fand am 15. Januar 1941 vor 5000 Häftlingen im Kriegsgefangenlager in Görlitz statt. Später bemerkte er: "Niemals wieder wurde mir mit solcher Aufmerksamkeit und solchem Verständnis zugehört." Tiefste Stille und erschütternde Dramatik, Licht und Dunkelheit, Farben, unendliche Hymnen und expressive Virtuosität lösen einander in einer derartigen Intensität ab, wie sie wohl kaum in einer anderen Kammermusik zu finden ist.