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Donnerstag, 21. August 2008, 20.00 Uhr – Das Konzert ist ausverkauft!

“Klassik Highlights”
Eröffnungskonzert des Niederrhein-Musikfestivals 2008
Festsaal Schloss Dyck


FRIEDEMANN EICHHORN – VIOLINE
OLAF DRESSLER – KLAVIER
ANETTE MAIBURG – FLÖTE
GUIDO SCHIEFEN – VIOLONCELLO

Programm:

Franz Xaver Mozart (1791-1844): Sonate für Violoncello und Klavier E-Dur op.19
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Rondo in C-Dur für Flöte und Orchester KV 373 –
Bearbeitung für Flöte und Klavier KV 184 Anh.
Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate für Violine und Klavier G-Dur KV 379
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester c-Moll KV 491 –
Bearbeitung für Klavier, Flöte, Violine und Violoncello von J. N. Hummel

Fünf Monate vor dem Tod seines Vaters wurde er geboren, Franz Xaver Mozart, der jüngere Sohn von Wolfgang Amadeus. Dass Franz Xaver als Komponist nie richtig bekannt geworden ist, liegt sicher nicht an mangelndem Talent, sondern an dem übermächtigen Schatten seines Vaters. So überrascht Franz Xaver durch eine einfühlsame und gleichzeitig klare Diktion. Der warme romantische Ton der Cellosonate kommt besonders im Mittelsatz, dem Andantino, zum Tragen.

Als der 22-jährige Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1778 den berühmten italienischen Geigenvirtuosen Gaetano Brunetti hörte, war er so begeistert von dessen Spiel, dass er ihm eine Komposition widmete: Das Rondo C-Dur für Violine und Orchester. Drei Jahre später führte Brunetti das virtuose Werk mit mehreren Kadenzen dann auch auf. Da es sich auch gut für die Flöte eignete, wurde später noch eine Bearbeitung vorgenommen, die heute in der Version mit Klavier auf dem Programm steht.

Ihren besonderen Charme erhält Mozarts Violinsonate durch ihre Unentschlossenheit. Der Künstler spielt hier, wie so oft, mit einem Wechsel zwischen Dur und Moll. Dadurch hat er die Möglichkeit, sowohl melancholische Züge, wie etwa im wunderschönen Mittelteil des ersten Satzes, als auch spielerische und lebensbejahende Passagen, so den abschließenden Variationensatz, in einem Werk zu vereinen. Die Sonate entstand zu Beginn von Mozarts Wiener Zeit. Er hatte sich gerade als freier Künstler niedergelassen, seine Heirat mit Constanze Weber stand kurz bevor. So kann man diese Sonate getrost auch als eines der ersten Zeugnisse des unabhängigen Komponisten sehen, der sich aus den Zwängen eines ungeliebten Arbeitsverhältnisses gelöst hatte.

Im Klavierkonzert c-Moll aus dem Jahr 1786 ist es eher die unversöhnliche Seite des Komponisten, die hier zum Vorschein kommt. Schroffe Kontraste, unversöhnliche Schlussbildungen prägen das Bild. Johann Nepomuk Hummel war Mozarts Schüler und ein großer Bewunderer des Jahrhundertkomponisten. Sieben von Mozarts großen Klavierkonzerten hat er für kammermusikalische Besetzung bearbeitet.


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